Die Firma Michaelis-Augenoptik wurde am 15.01.1947 durch meinen Vater Heinz Michaelis in Gotha gegründet. Anfangs unter schwierigsten Bedingungen zur Untermiete in einem anderen Geschäft, erfolgte dann der Umzug in die Hünersdorfstraße am Buttermarkt. 

Das Bild unten rechts zeigt meine Eltern Anneliese und Heinz Michaelis im Geschäft in der Hünersdorfstraße, links oben im Bild.

Neben dem Hauptzweck Brillen zu fertigen, war ein reger Handel mit Laborbedarf, Thermometern und technischen Glaswaren ein weiteres Standbein. Herbei geschafft mit Rucksack und Moped SR1 aus der Gegend um Ilmenau verschaffte das weitere Kundschaft. Reagenzgläser, Objektträger und Deckgläschen brauchte jeder Schüler für den Unterricht.

Die Firma entwickelte sich gut, es wurden Lehrlinge ausgebildet, unteranderem auch ich, Günter Michaelis.

Nach meinem Studium in Jena von 1977 bis 1980 und einem Jahr als Meister übernahm ich kurioserweise am 15.01.1982 nach genau 35 Jahren den Betrieb.

Auch in den folgenden Jahren bildeten wir fünf Lehrlinge aus, von denen heute noch zwei, Daniela Kunz und Antje Schneidewind im Betrieb arbeiten. 

Die Zeit nach der Wende war neu und aufregend, die Möglichkeiten riesig. Die Auswahl an Brillengläsern und Fassungen, die plötzlich zur Verfügung stand war unglaublich. 

Nach unserem Umzug in die Marktstraße 22 wurde das Geschäft nach neusten Maßstäben errichtet. Seit dem habe ich Wert darauf gelegt, modernster Technik im Bereich Brillenglaszentrierung und -Bearbeitung einzusetzen, um für meine Kunden optimale Ergebnisse zu erzielen. So erreichen unser Angebot und unser Service einen Standard, der sich mit den top Geschäften in der Augenoptik in Deutschland messen kann.

 
 

Wir sind ständig auf der Suche nach neuen Kollektionen und den optimalsten Brillengläsern, um im Sinne meines Vaters das Beste für unsere Kunden zu bieten.

Die Zeiten haben sich gewandelt. Objektträger und Reagenzgläser werden heute kaum noch nachgefragt. Neben Lupen, mittlerweile mit Beleuchtung, gibt es jetzt schön gestaltete Lesesteine, welche für den Außenstehenden gar nicht mehr als Lesehilfe zu erkennen sind. Und die einfachen Bifokalgläsern mit einem Bereich für die Fern-Sicht und einem Segment für die Nähe wurden weitestgehend von hochmoderne Gleitsichtgläsern abgelöst, mit welchen man auch im Zwischenbereich sehen kann.

Letztere hätten meinem Vater wohl am besten gefallen, zumal wenn er gewusst hätte, dass diese bereits 1952 in der ehemaligen DDR entwickelt und am 31.01.1953 zum Patent angemeldet1, aber dann aus politischen Gründen nie produziert wurden. Zehn Monate später meldete der heutige Weltmarktführer im Bereich Brillenglasherstellung sein Patent in Frankreich an.  

1 Quelle: http://www.dgao.de/de/content/60-jahre-erstes-deutsches-patent-zu-den-gleitsichtgläsern

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Kontakt Details

Michaelis Augenoptik
Marktstraße 22
D-99867 Gotha


Tel.: 03621-854671
Fax: 03621-854674

Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Website: www.michaelis-augenoptik.de 

Inhaber: Günter Michaelis

Handwerkskammer Erfurt, Nr. 2935000
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27 a Umsatzsteuergesetz: DE 150350093
Inhaltlich Verantwortlich gemäß § 10 Absatz 3 MDStV: Günter Michaelis (Anschrift wie oben)